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Archives Eva Lassnitzer

Beiträge zur Pädagogik & Didaktik der Grundschule

17993.originalEine Sammlung von 40 Beiträgen zu wichtigen Fragen des Grundschulunterrichts, erstellt im Auftrag des Unterrichtsministeriums. Die Themen reichen von der Nahtstelle Kindergarten/Volksschule zur Nahtstelle Volksschule/Sekundarstufe, von Begabungsförderung bis hin zu Lernschwierigkeiten (den Beitrag zu „Lernschwierigkeiten im Mathematikunterreicht der Grundschule“ hat Michael Gaidoschik, Gründer des Recheninstituts, beigesteuert), von Fragen der Schulpartnerschaft bis zur Leistungsbeurteilung und, natürlich, den Bildungsstandards.

Entstanden ist ein dichtgepacktes Handbuch, unserers Erachtens unverzichtbar für jede Schulbibliothek, und natürlich auch sehr empfehlenswert für die Privatbibliothek von (angehenden und unterrichtenden) Volksschullehrkräften! Bestellmöglichkeit direkt beim Verlag

Wolf, Freund, Boyer (Hg.) (2013): Beiträge zur Pädagogik und Didaktik der Grundschule. Wien: Jugend & Volk

Warum wir ab sofort ohne Schwäche arbeiten

Mehr als eine Umbenennung

rechnen-6Wer uns und unsere Arbeit in den letzten Jahren kennen und hoffentlich schätzen gelernt hat, wird es bemerkt haben und sich möglicherweise wundern: Ja, wir haben uns einen neuen Namen verpasst! Aus dem „Rechenschwäche Institut Wien“ wurde „DAS RECHENINSTITUT zur Förderung mathematischen Denkens“. Warum?

Ganz einfach: Wir wollen nicht, dass Kinder, die zu uns kommen, am Schild vor dem Eingang lesen müssen, dass sie eine „Rechenschwäche“ haben. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder mitbekommen, dass das zumindest einige Kinder stört, irritiert, möglicherweise zu dem Missverständnis führt oder darin bestärkt, dass sie „eine Art Krankheit“ hätten, dass mit ihnen „irgendetwas nicht stimmen“ würde, dass sie also „eh nichts machen“ könnten, weil sie „nun einmal so sind wie sie sind“.

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Interview mit Michael Gaidoschik

„Auf eine große Pause mit Michael Gaidoschik“

Dr. Michael Gaidoschik

Das Entwicklungprojekt PIK AS der TU Dortmund führt ein Interview mit Michael Gaidoschik, dem Gründer des Recheninstituts zur Förderung des mathematischen Denkens in Wien.

Das Interview (und weitere Interviews zum Themenkreis „Mathematikunterricht in der Grundschule“) können Sie hier nachlesen:

Interview

Weitere Interviews in der Reihe „Auf eine große Pause mit…“

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Bildungsstandards & Co

Qualitätsabsenkung durch „Qualitätssicherung“

Ein Beitrag von Erich Ch. Wittmann

Die Bildungsstandards M4, an denen künftig der Mathematikunterricht in Österreichs Volksschulen gemessen werden soll, enthalten richtige, wichtige Ziele – Ziele des Mathematikunterrichts in der Grundschule, die von der aktuellen Mathematik-Fachdidaktik seit vielen Jahren formuliert und begründet werden. Aber wie erreicht man, dass diese Ziele auch tatsächlich von möglichst vielen Kindern erreicht werden?

Erich Ch. Wittmann, einer der führenden deutschsprachigen Fachdidaktiker für Grundschul-Mathematik, hat dazu einen klaren Standpunkt: Flächendeckende standardisierte Tests, mit denen künftig auch in Österreich überprüft werden soll, ob und in wie weit die „Bildungsstandards“ erreicht werden, sind, so Wittmann, gerade nicht förderlich für die Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung im Mathematikunterricht. Wittmann begründet dies mit Argumenten, die uns, obgleich er auf die Situation in Deutschland Bezug nimmt, auch für Österreich bedenkenswert erscheinen – und die wir deshalb hier auch österreichischen Interessierten zur Kenntnis bringen wollen.

Qualitätsabsenkung durch „Qualitätssicherung“