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Mathematikunterricht

Lese-Empfehlung: Einsicht in das Stellenwertsystem

BirgitUnsere Kollegin Birgit Gondowidjaja (Mädchenname Mühlgassner) geht in ihrer Bachelorarbeit

Einsicht in das dezimale Stellenwertsystem –
Vergleichende Lernstandserhebung am Beginn der vierten Schulstufe

der Frage nach, welches Verständnis sechs ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Praxisvolksschule Strebersdorf am Beginn der vierten Schulstufe für das dezimale Stellenwertsystem entwickelt haben. Außerdem analysiert sie, inwiefern diesbezüglich Unterschiede zwischen Schülerinnen und Schülern, die in Mathematik gemäß dem Urteil ihrer Lehrkraft „leistungsstark“ sind, und solchen, die gemäß dem Urteil ihrer Lehrkraft „leistungsschwach“ sind, auftreten.

Sie geht den Fragestellungen durch genaue Analyse halbstandardisierter Interviews nach, die nach der klinisch revidierten Methode durchgeführt wurden.

Die Ergebnisse ihrer Untersuchung können Sie direkt in der Bachelorarbeit weiterlesen!

Buchtipp: EINMALEINS verstehen, vernetzen, merken

Strategien gegen Lernschwierigkeiten

Buchcover

Das jüngste Buch von Michael Gaidoschik führt in das fachdidaktisch wohlbegründete Konzept der „ganzheitlichen“ Erarbeitung des kleinen Einmaleins ein.

Kinder lernen dabei nicht Malreihe für Malreihe auswendig, sondern automatisieren zunächst nur einige wenige, leicht zu merkende Kernaufgaben. Von diesen ausgehend, lernen sie das verständige rechnerische Ableiten aller anderen Aufgaben. Das Automatisieren des gesamten Einmaleins wird bewusst erst später, dann aber sehr gezielt betrieben.

Das ganzheitliche Vorgehen hilft insbesondere auch Kindern mit sogenannter „Rechenschwäche“, die mit dem traditionellen „Reihenlernen“ oft dauerhaft scheitern. Es stellt aber hohe Anforderung an die Lehrperson. Deshalb bietet der Band das nötige didaktische Hintergrundwissen, konkrete Leitfäden für die Erarbeitung und das Üben, zahlreiche Unterrichtsmaterialien und Kopiervorlagen für eine Lernkartei, die auch zum Download zur Verfügung stehen. Der Band richtet sich insbesondere an jene Grundschullehrkräfte, die in ihrer Ausbildung wenig auf den ganzheitlichen Zugang zum Einmaleins vorbereitet wurden. Darüber hinaus ist er auch hilfreich für Eltern und Förderkräfte, die Kinder beim Einmaleinslernen unterstützen wollen.

Das Buch kann direkt beim Friedrich-Verlag (Klett-Kallmeyer) bestellt werden. Die Kopiervorlagen sind dann mittels Code (im Buch) als Download beziehbar.

HANDBUCH: Rechenschwäche vorbeugen – Erstes Schuljahr

Das Handbuch „Rechenschwäche vorbeugen – 1. Schuljahr: Vom Zählen zum Rechnen“ von Michael Gaidoschik bietet auf 192 reich illustrierten Seiten detaillierte Anregungen für einen „präventiven“ Mathematikunterricht im ersten Schuljahr: „Rechenschwächen“ durch geeignete Maßnahmen in der Klasse erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist das vordringliche Ziel.

Die vorgeschlagenen Erarbeitungsschritte und Übungsformen eignen sich bei differenzierter Anwendung freilich in gleicher Weise für die gezielte Förderung von Kindern höherer Klassenstufen, die als „rechenschwache“ oft massive Defizite aus dem Stoffbereich des ersten Schuljahres mitschleppen.

Achtung:
Das Buch erscheint in Deutschland beim Persen-Verlag als inhaltlich identische Lizenzausgabe unter dem Titel „Rechenschwäche verstehen – Kinder gezielt fördern“.  Die Änderung des Titels wie auch des Umschlags erfolgten ohne Einwilligung des Autors!

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Brüche in der Volksschule

…und was VolksschullehrerInnen auch darüber hinaus über Brüche wissen sollten

220px-Cake_quarters.svgDer österreichische Volksschul-Lehrplan sieht für die vierte Schulstufe die Behandlung von “Brüchen” vor. Aus langjähriger Erfahrung in der Betreuung von ViertklässlerInnen haben wir den Eindruck gewonnen, dass dabei oft “über das Ziel hinausgeschossen” wird – zum Nachteil nicht nur der “rechenschwachen” Kinder.

Nun werden aber in der Ende Mai 2013 erstmals anstehenden Bildungsstandards-Testung vermutlich auch Brüche ein Thema sein. Die Behandlung der Brüche wird deshalb vermutlich in vielen vierten Klassen früher erfolgen, als das bislang üblich war. Wir hoffen, dass unser Beitrag dafür hilfreich sein kann.

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