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Mathematikunterricht

Lesetipp: Halbschriftliches Rechnen

Die Ausgabe März Heft 1/2018 der Zeitschrift für die Grundschule „Mathematik differenziert“ widmet sich zur Gänze dem Thema Halbschriftliches Rechnen für alle Grundrechenarten.

Das Lösen von Rechnungen über halbschriftliche bzw. schriftlich gestützte Kopfrechenstrategien sind sehr gute Anlässe, über Zahlen und Rechenoperationen zu kommunizieren und sie darzustellen.

Die Vorteile halbschriftlicher Lösungswege gegenüber den schriftlichen Verfahren im Unterricht der Grundschule liegen zum einen im geforderten Nachdenken über Zahlbeziehungen und Zahlzusammenhänge, zum anderen im Anwenden und Festigen allgemeiner mathematischer Kompetenzen wie Darstellen, Kommunizieren oder Argumentieren.

Ausgehend von aktuellen Forschungsergebnissen, wie ein Unterricht zu diesen Strategien erfolgreich und nachhaltig sein kann, werden im Heft praktische Unterrichtsideen zur anschaulichen Diskussion der halbschriftlichen Subtraktion, Multiplikation und Division vorgestellt.

Hier einige der Artikel im Heft:

  • Halbschriftliches Rechnen: Geht es sicher und geschickt?
    Wie Kinder einen flexiblen Einsatz von Rechenstrategien lernen können
  • Minus: Mach den Unterschied!
    Wegnehmende oder unterschiedsbestimmende Strategien bei Subtraktionsaufgaben bewusst auswählen
  • Vorteile suchen, Sicherheit finden!
    Unterrichtsanregungen für das halbschriftliche Multiplizieren
  • Der Austausch macht’s
    Anregungen zu einer materialgestützten Einführung der halbschriftlichen Division in kooperativen Lernsituationen
  • u.a.

Durch den Kauf des Heftes (15,- €) haben Sie die Möglichkeit, die Materialseiten (Arbeitsblätter und Lösungen) im HeftPlusWeb-Angebot zu nutzen.

Beim Verlag bestellen

Ein Plädoyer für das – fachlich geleitete – Fingerrechnen

Vom Nutzen der Finger für die Ablösung vom zählenden Rechnen

Soll man die Verwendung der Finger beim Rechnenlernen zulassen oder gar fördern?

Der Beitrag von Michael Gaidoschik im aktuellen Heft „Lernen konkret“ versucht, in dieser Streitfrage eine sachlich begründete Position zu beziehen und dabei speziell auf die Lernvoraussetzungen und Lernbedürfnisse von Kinder mit Lernschwierigkeiten einzugehen.

Sie können das Heft LERNEN KONKRET – Bildung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung 4 / 2016 mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Mathematik – Arithmetik (operative Grundlagen)“ direkt bestellen: Westermann Verlag

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis des empfohlenen Hefts.

Lese-Empfehlung: Einsicht in das Stellenwertsystem

BirgitUnsere Kollegin Birgit Gondowidjaja (Mädchenname Mühlgassner) geht in ihrer Bachelorarbeit

Einsicht in das dezimale Stellenwertsystem –
Vergleichende Lernstandserhebung am Beginn der vierten Schulstufe

der Frage nach, welches Verständnis sechs ausgewählte Schülerinnen und Schüler der Praxisvolksschule Strebersdorf am Beginn der vierten Schulstufe für das dezimale Stellenwertsystem entwickelt haben. Außerdem analysiert sie, inwiefern diesbezüglich Unterschiede zwischen Schülerinnen und Schülern, die in Mathematik gemäß dem Urteil ihrer Lehrkraft „leistungsstark“ sind, und solchen, die gemäß dem Urteil ihrer Lehrkraft „leistungsschwach“ sind, auftreten.

Sie geht den Fragestellungen durch genaue Analyse halbstandardisierter Interviews nach, die nach der klinisch revidierten Methode durchgeführt wurden.

Die Ergebnisse ihrer Untersuchung können Sie direkt in der Bachelorarbeit weiterlesen!

Buchtipp: EINMALEINS verstehen, vernetzen, merken

Strategien gegen Lernschwierigkeiten

Buchcover

Das jüngste Buch von Michael Gaidoschik führt in das fachdidaktisch wohlbegründete Konzept der „ganzheitlichen“ Erarbeitung des kleinen Einmaleins ein.

Kinder lernen dabei nicht Malreihe für Malreihe auswendig, sondern automatisieren zunächst nur einige wenige, leicht zu merkende Kernaufgaben. Von diesen ausgehend, lernen sie das verständige rechnerische Ableiten aller anderen Aufgaben. Das Automatisieren des gesamten Einmaleins wird bewusst erst später, dann aber sehr gezielt betrieben.

Das ganzheitliche Vorgehen hilft insbesondere auch Kindern mit sogenannter „Rechenschwäche“, die mit dem traditionellen „Reihenlernen“ oft dauerhaft scheitern. Es stellt aber hohe Anforderung an die Lehrperson. Deshalb bietet der Band das nötige didaktische Hintergrundwissen, konkrete Leitfäden für die Erarbeitung und das Üben, zahlreiche Unterrichtsmaterialien und Kopiervorlagen für eine Lernkartei, die auch zum Download zur Verfügung stehen. Der Band richtet sich insbesondere an jene Grundschullehrkräfte, die in ihrer Ausbildung wenig auf den ganzheitlichen Zugang zum Einmaleins vorbereitet wurden. Darüber hinaus ist er auch hilfreich für Eltern und Förderkräfte, die Kinder beim Einmaleinslernen unterstützen wollen.

Das Buch kann direkt beim Friedrich-Verlag (Klett-Kallmeyer) bestellt werden. Die Kopiervorlagen sind dann mittels Code (im Buch) als Download beziehbar.

HANDBUCH: Rechenschwäche vorbeugen – Erstes Schuljahr

Das Handbuch „Rechenschwäche vorbeugen – 1. Schuljahr: Vom Zählen zum Rechnen“ von Michael Gaidoschik bietet auf 192 reich illustrierten Seiten detaillierte Anregungen für einen „präventiven“ Mathematikunterricht im ersten Schuljahr: „Rechenschwächen“ durch geeignete Maßnahmen in der Klasse erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist das vordringliche Ziel.

Die vorgeschlagenen Erarbeitungsschritte und Übungsformen eignen sich bei differenzierter Anwendung freilich in gleicher Weise für die gezielte Förderung von Kindern höherer Klassenstufen, die als „rechenschwache“ oft massive Defizite aus dem Stoffbereich des ersten Schuljahres mitschleppen.

Achtung:
Das Buch erscheint in Deutschland beim Persen-Verlag als inhaltlich identische Lizenzausgabe unter dem Titel „Rechenschwäche verstehen – Kinder gezielt fördern“.  Die Änderung des Titels wie auch des Umschlags erfolgten ohne Einwilligung des Autors!

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