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Artikel – Archiv

Größen: Messen – Schätzen – Umwandeln

Sicherheit durch Begreifen – Anregungen für einen verständnisorientierten Unterricht

Größen Grafik 1

Der Umgang mit Größen wird von Lehrkräften häufig als Schwachstelle von Schüler*innen genannt: mangelnde Größenvorstellung, absurde Schätzangaben und völlige Ratlosigkeit beim Umwandeln von Maßeinheiten sind bekannte und oft attestierte Schwierigkeiten. Gerade das Umwandeln stellt mit Sicherheit einen der großen Stolpersteine der Grundschulmathematik dar.

Die wesentlichen Ursachen für die Schwierigkeiten beim Umwandeln sind didaktischer Natur – und somit erfreulicherweise leicht aus der Welt zu schaffen. In Anbetracht der vielen mathematischen Voraussetzungen des Umwandelns, wird zum Beispiel viel zu früh damit begonnen! Schon an dieser Stelle plädieren wir daher für ein Aufschieben des Umwandelns auf höhere Klassenstufen.

Wie ein „Curriculum Größen“ im Laufe der ersten vier Schulstufen aussehen könnte, lesen Sie in folgendem Beitrag von Eva Lassnitzer und Michael Gaidoschik

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Feedbacks und ein bisschen Statistik

rechnen-1Wir bedanken uns an dieser Stelle für das anhaltend große Interesse an unserer Website. Wir haben eine aktuelle Statistik angelegt und freuen uns über durchschnittlich 300 tägliche Besucher auf www.recheninstitut.at!

Das motiviert uns sehr, auch weiterhin Fachartikel und Beiträge zu veröffentlichen.

Wir freuen uns auch über die vielen positiven Rückmeldungen zu unserer Arbeit.

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Von der individuellen Förderdiagnostik zur gezielten Förderung

Ein Plädoyer für eine frühe Abklärung

institut-4Je früher eine „Rechenschwäche“ erkannt wird, umso früher können Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Auf Grundlage eines individuell erstellten mathematischen Profils kann gezielt an der Behebung bestehender mathematischen Lernschwierigkeiten gearbeitet werden. Je früher dies erfolgt,

  • umso rascher und mit umso geringerem Aufwand können in der Förderung Erfolge erzielt werden,
  • umso größer sind also die Chancen für das betroffene Kind, an den Lernstoff anzuschließen und
  • umso geringer ist das Risiko, dass es zu Folgeproblemen im Bereich der Psyche, der Motivation… kommt.

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EIN JUBILÄUM: 20 JAHRE RECHENINSTITUT

Das Recheninstitut feiert sein 20 jähriges Bestehen, das ist für uns ein guter Grund, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

logo_recheninstitutIm April 1995 haben wir unsere Arbeit in Wien aufgenommen. Mit Freude und Zufriedenheit blicken wir jetzt auf 20 Jahre erfolgreicher und erfüllender Tätigkeit zurück. Mit leisem Stolz erfüllt uns aber auch, dass wir in dieser Zeit einiges bewegen konnten, denn in Österreich hat sich das öffentliche Bewusstsein und die Stellung von Schule und Schulpolitik zu mathematischen Lernstörungen nicht zuletzt durch unsere Publikationen, Vorträge und die Öffentlichkeitesarbeit deutlich weiterentwickelt.

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Üben in den Sommerferien

Sieben Empfehlungen und eine dringende Warnung für Eltern „rechenschwacher“ Kinder und Jugendlicher

Die Empfehlungen in Kurzform:

subjektiv-141. Völlige Erholung für das Kind zumindest in den ersten drei, vier Wochen der Sommerferien!

2. Machen Sie sich vor dem Üben ein genaues Bild davon,  wo Ihr Kind momentan steht!

3. Lassen Sie sich von Fachliteratur beraten: Rechnen mag Ihnen  leicht erscheinen – beim Rechnen-Lernen zu helfen, ist es nicht!

4. Üben unter Stress ist kontraproduktiv! Bevor Sie mit Ihrem Kind üben, üben Sie sich in Geduld und Gelassenheit!

5. Wenn geübt wird, dann regelmäßig, aber in kurzen Einheiten!

6. Schließen Sie mit Ihrem Kind zu Ferienbeginn einen „Vertrag“ ab darüber, wann und wie geübt wird!

7. Freuen Sie sich mit Ihrem Kind über (noch so kleine) Erfolge beim Üben und bemühen Sie sich darum, dass Ferien – bei allem Üben – doch Ferien bleiben.

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