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Erfahrungsbericht

Neuerscheinung: Kinder spielerisch fördern – mit echter Mathematik

Anregungen zur Kooperation von Kindergarten und Grundschule mit dem Mathe 2000 Frühförderprogramm

wittmann spielerisch fördern-coverMathematische Frühförderung kann bereits im Kindergarten ein mathematisches Grundverständnis anbahnen, um Kinder spielerisch auf den bevorstehenden Mathematikunterricht in der Grundschule vorzubereiten und ihr Interesse an Mathematik zu wecken. Ziel des vorgestellten Buches von Erich Wittmann (Hrsg.) ist es, die Notwendigkeit einer frühen mathematischen Förderung aufzuzeigen und den Blick für fachliche Qualität auf diesem Gebiet zu schärfen.

Im Zentrum stehen 12 Praxisberichte aus verschiedenen Ländern, die verdeutlichen, wie die Zusammenarbeit von Grundschulen und Kindergärten unter Beachtung der lokalen Gegebenheiten organisiert werden kann und wie Kindergärten auch aus sich heraus aktiv werden können.

Eingerahmt werden diese Berichte durch grundsätzliche Überlegungen zu Zielen, Inhalten und Prinzipien einer ‚echten‘ mathematischen Frühförderung.
Dem Buch beigefügt ist eine CD mit Videodokumenten, die einen lebendigen Eindruck von den Aktivitäten der Kinder vermitteln.

Inhaltsverzeichnis

Dissertation „Evaluation eines Therapieprogramms zur Behandlung von Rechenschwäche“

Da uns immer wieder Anfragen bezüglich einer wissenschaftlichen Evaluierung unserer Förderarbeit erreichen, möchten wir an dieser Stelle die Dissertation von Frau Dr. Birgit Fischer-Klein aus dem Jahr 2007 vorstellen. In dieser Dissertation wird das Förderprogramm zur Behandlung von Rechenschwächen evaluiert, das im Recheninstitut Wien angewandt wird.

Die Evaluationsstudie ist dabei als Kombination eines Kontrollgruppenvergleichs mit Einzelfallstudien angelegt. Zehn Grundschüler der zweiten und dritten Schulstufe wurden während eines Förderzeitraumes von fünf bis sechs Monaten mittels des Therapieprogramms Mathematik Wien gefördert. Jedem Studienkind war ein Kontrollkind, parallelisiert nach Alter, Geschlecht, allgemeiner Begabung und Schulklasse, zugeordnet. Die rechnerischen Leistungen der Studienkinder sowie die interventionszielgebundenen Leistungsentwicklungen wurden im Rahmen eines Prä-Post-Vergleiches mit den Leistungen der Kontrollgruppe verglichen.

Der Vorher-Nachher-Vergleich der interventionszielbezogenen Leistungen ergab, dass sich die Studienkinder im Zuge der Förderung sowohl im Rechnen selbst, als auch in ihrer allgemeinen Begabung steigern konnten.

Diese Leistungsverbesserungen konnten sowohl im Vergleich zu ihrem individuellen Ausgangsniveau, wie auch im Vergleich zur Kontrollgruppe festgestellt werden. Die Fortschritte konnten nicht nur in der Studiengruppe im gesamten, sondern auch auf Einzelfallebene nachgewiesen werden und zeigten sich als unabhängig vom Ausgangsniveau an allgemeiner Begabung. Im Weiteren konnten Maßnahmen des didaktischen Aufmerksamkeitsmanagements im Rahmen der individuellen Förderung von lernschwachen Schülern vorgeschlagen werden.

„Einmaleins einmal anders“

Erfahrungsbericht einer Lehrerin

Seminararbeit von Gabriele Fohringer

artikelbild-6Gabriele Fohringer ist Volksschullehrerin im Waldviertel. Von 2005 bis 2007 absolvierte sie den Akademielehrgang „LernberaterIn Mathematik“ an der PH Baden (Lehrgangsleitung: Michael Gaidoschik). Der Erfahrungsbericht, den Gabriele Fohringer hier auch interessierten KollegInnen zugänglich macht, war ihre Abschlussarbeit im Rahmen dieses Lehrgangs.

Die vollständige Seminararbeit finden Sie hier als pdf:

Erfahrungsbericht Fohringer „1 mal 1 einmal anders“

 

 

„Fünf ist und bleibt fünf!?“

Begegnungen mit Zahlen. Aus dem Leben eines Kindes.

Ein Erfahrungsbericht von Ingrid Herrndorf, Köln

neu-13„Einszweidreivierfünfsechssiebenachtneunzehnelf.“ Dieses war eigentlich meine erste Begegnung mit dem Wort ‚Fünf‘, aber das habe ich damals noch nicht  bemerkt. Ich habe diesen Spruch beim Versteckenspielen mit den großen Kindern gelernt. Meine Mutter erkannte damals in mir eine große mathematische Begabung. Schade, dass ich sie später so enttäuscht habe. Dafür konnte ich gut Gedichte auswendig lernen.

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