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Rechenschwäche

Ein Plädoyer für das – fachlich geleitete – Fingerrechnen

Vom Nutzen der Finger für die Ablösung vom zählenden Rechnen

Soll man die Verwendung der Finger beim Rechnenlernen zulassen oder gar fördern?

Der Beitrag von Michael Gaidoschik im aktuellen Heft „Lernen konkret“ versucht, in dieser Streitfrage eine sachlich begründete Position zu beziehen und dabei speziell auf die Lernvoraussetzungen und Lernbedürfnisse von Kinder mit Lernschwierigkeiten einzugehen.

Sie können das Heft LERNEN KONKRET – Bildung im Förderschwerpunkt geistige Entwicklung 4 / 2016 mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Mathematik – Arithmetik (operative Grundlagen)“ direkt bestellen: Westermann Verlag

Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis des empfohlenen Hefts.

Üben in den Sommerferien

Sieben Empfehlungen und eine dringende Warnung für Eltern „rechenschwacher“ Kinder und Jugendlicher

Die Empfehlungen in Kurzform:

subjektiv-141. Völlige Erholung für das Kind zumindest in den ersten drei, vier Wochen der Sommerferien!

2. Machen Sie sich vor dem Üben ein genaues Bild davon,  wo Ihr Kind momentan steht!

3. Lassen Sie sich von Fachliteratur beraten: Rechnen mag Ihnen  leicht erscheinen – beim Rechnen-Lernen zu helfen, ist es nicht!

4. Üben unter Stress ist kontraproduktiv! Bevor Sie mit Ihrem Kind üben, üben Sie sich in Geduld und Gelassenheit!

5. Wenn geübt wird, dann regelmäßig, aber in kurzen Einheiten!

6. Schließen Sie mit Ihrem Kind zu Ferienbeginn einen „Vertrag“ ab darüber, wann und wie geübt wird!

7. Freuen Sie sich mit Ihrem Kind über (noch so kleine) Erfolge beim Üben und bemühen Sie sich darum, dass Ferien – bei allem Üben – doch Ferien bleiben.

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HANDBUCH: Rechenschwäche vorbeugen – Erstes Schuljahr

Das Handbuch „Rechenschwäche vorbeugen – 1. Schuljahr: Vom Zählen zum Rechnen“ von Michael Gaidoschik bietet auf 192 reich illustrierten Seiten detaillierte Anregungen für einen „präventiven“ Mathematikunterricht im ersten Schuljahr: „Rechenschwächen“ durch geeignete Maßnahmen in der Klasse erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist das vordringliche Ziel.

Die vorgeschlagenen Erarbeitungsschritte und Übungsformen eignen sich bei differenzierter Anwendung freilich in gleicher Weise für die gezielte Förderung von Kindern höherer Klassenstufen, die als „rechenschwache“ oft massive Defizite aus dem Stoffbereich des ersten Schuljahres mitschleppen.

Achtung:
Das Buch erscheint in Deutschland beim Persen-Verlag als inhaltlich identische Lizenzausgabe unter dem Titel „Rechenschwäche verstehen – Kinder gezielt fördern“.  Die Änderung des Titels wie auch des Umschlags erfolgten ohne Einwilligung des Autors!

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Warnhinweise bei Schuleintritt

Risiko für “Rechenschwäche” bei SchulanfängerInnen – FRÜHERKENNUNG UND GEGENMASSNAHMEN

institut-14Die folgenden Ausführungen sollen LehrerInnen in den ersten Wochen und Monaten der ersten Schulstufe dabei helfen, möglichst frühzeitig zu erkennen, ob einzelne Kinder der Klasse ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer “Rechenschwäche” tragen, und vor allem: Sie sollen dabei helfen, geeignete Fördermaßnahmen in die Wege zu leiten.

Voraussetzung dafür ist eine Unterrichtsgestaltung, die gerade in der Eingangsphase das Anregen und möglichst individuelle Beobachten in den Vordergrund stellt. Über die Schwierigkeiten einer Umsetzung in Klassen von bis zu 25 Kindern mit unterschiedlichsten Lernvoraussetzungen sind wir uns schmerzlich bewusst. Wir wünsche Ihnen und den von Ihnen betreuten Kindern, dass Sie es dennoch zumindest ansatzweise schaffen!

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Warum wir ab sofort ohne Schwäche arbeiten

Mehr als eine Umbenennung

rechnen-6Wer uns und unsere Arbeit in den letzten Jahren kennen und hoffentlich schätzen gelernt hat, wird es bemerkt haben und sich möglicherweise wundern: Ja, wir haben uns einen neuen Namen verpasst! Aus dem „Rechenschwäche Institut Wien“ wurde „DAS RECHENINSTITUT zur Förderung mathematischen Denkens“. Warum?

Ganz einfach: Wir wollen nicht, dass Kinder, die zu uns kommen, am Schild vor dem Eingang lesen müssen, dass sie eine „Rechenschwäche“ haben. Wir haben in den letzten Jahren immer wieder mitbekommen, dass das zumindest einige Kinder stört, irritiert, möglicherweise zu dem Missverständnis führt oder darin bestärkt, dass sie „eine Art Krankheit“ hätten, dass mit ihnen „irgendetwas nicht stimmen“ würde, dass sie also „eh nichts machen“ könnten, weil sie „nun einmal so sind wie sie sind“.

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