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Sekundarstufe

Wie aus „rechenschwachen“ VolksschülerInnen „rechenschwache“ Jugendliche werden – und wie ihnen doch noch geholfen werden kann

Warum man nicht darauf warten sollte, dass „der Knopf aufgeht“

artikelbild-4„Könnte es nicht sein, dass ihr/ihm irgendwann einmal von selbst der Knopf aufgeht?“ – Diese Frage bekommen wir bei Beratungsgesprächen im Recheninstitut häufig gestellt. Gestellt wird sie von Eltern, bei deren Kindern wir im Verlauf von förderdiagnostischen Abklärungen feststellen mussten, dass sie (in individuell höchst unterschiedlichen Ausprägungen)

• Zahlen unzureichend verstanden haben,
• das dezimale Stellenwertsystem nicht oder nicht ausreichend durchschaut haben,
• vor allem im Bereich der Multiplikation und Division über kein gesichertes Operationsverständnis verfügen
• und in Folge all dessen bereits an den Grundlagen der Mathematik scheitern und mehr und mehr auch verzweifeln

Man kann solche Schwierigkeiten als „Rechenschwäche“ bezeichnen. Man sollte dabei aber bedenken, dass es sich nicht einfach um einen im Kind ein für alle Zeiten angelegten „Defekt“ (eine „angeborene Schwäche“) handelt, sondern immer um das (vorläufige!) Resultat von Lernprozessen.

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„Rechenschwäche“ in der Sekundarstufe: Weiterführende Literatur

Hier finden Sie spezielle  Leseempfehlungen für die Sekundarstufe

Die Förderung von Jugendlichen mit mathematischen Lernschwierigkeiten ist in der Regel langwieriger und komplexer als die von jungen SchülerInnen. Kinder, die ohne ausreichendes mathematisches Basiswissen in die Sekundarstufe wechseln, stellen FachdidaktikerInnen und PädagongInnen vor die große Herausforderung, spezielle Unterrichts- und Förderkonzepte zu entwickeln.

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