Tel. 01 / 526 48 46

Archives Eva Lassnitzer

Einladung zur Tagung BRIMA Primar 2018

Der Brixner Mathematiktag für den Primarbereich

Der Brixner Mathematiktag für den Primarbereich ist eine jährliche Fortbildungsveranstaltung in Kooperation zwischen der Fakultät für Bildungswissenschaften der Freien Universität Bozen, der Deutschen Bildungsdirektion und der Pädagogischen Hochschule Tirol mit dem Ziel, kräftige Impulse für die Weiterentwicklung mathematischer Bildung in der Altersstufe 3 bis 11 zu geben.

Die Tagung richtet sich an alle, die an der mathematischen Bildung in dieser Altersstufe interessiert sind, insbesondere an pädagogische Fachkräfte des Kindergartens und Lehrpersonen der Volksschule.

Der Schwerpunkt des heurigen BRIMA Primar liegt auf Lernschwierigkeiten in Mathematik, sowie pädagogisch-fachdidaktische Möglichkeiten ihrer Vermeidung und Überwindung. Es werden zwei Hauptvorträge und 18 Workshops angeboten.

Bitte merken Sie sich den Termin vor:
Samstag, 20. Oktober 2018, 8.30 – 17.00 Uhr in Brixen

Hier geht es zur Website der Tagung

Die Anmeldefrist startet Mitte August und läuft bis 6. Oktober 2018.

Lesetipp: Schwächen im Rechnen vorbeugen – durch Mathematikunterricht

In der aktuellen österreichischen pädagogischen Zeitschrift Erziehung und Unterricht, Heft 3-4/2018 mit dem Schwerpunkt Mathematik in der Volksschule, findet sich ein Beitrag von Michael Gaidoschik, den wir wärmstens empfehlen möchten: „Schwächen im Rechnen vorbeugen – durch Mathematikunterricht“

Die Zusammenfassung: Mathematik wird in der aktuellen Fachdidaktik als „Wissenschaft von den Mustern und Strukturen“ definiert( Wittmann & Müller 2017). Gerade Kinder, die sich beim Erlernen des Rechnens schwertun, sind darauf angewiesen, dass in der Grundschule sehr gezielt auf das Erkennen, Verstehen und Nutzen mathematischer Muster und Strukturen hingearbeitet wird. Der Beitrag stellt im Überblick dar, welche Strukturen dabei von besonderer Bedeutung sind, und wie Unterricht dazu beitragen kann, dass sie auch Kindern mit ungünstigen Lernvoraussetzungen zugänglich werden.

Neben diesem Beitrag finden sich im Heft unter anderem folgende Artikel:

  • Kindergarten und Schule: Was können Kinder schon (in Mathematik)?
  • Entwicklung der mathematischen Fachsprache
  • Überlegungen zum entdeckenden Lernen im Mathematikunterricht der Primarstufe
  • Geometrische Kompetenzen im Schuleingangsbereich…
  • u.v.m.

Nähere Informationen und Bestellungen finden Sie auf www.oebv.at unter Zeitschriften.

 

 

Lesetipp: Halbschriftliches Rechnen

Die Ausgabe März Heft 1/2018 der Zeitschrift für die Grundschule „Mathematik differenziert“ widmet sich zur Gänze dem Thema Halbschriftliches Rechnen für alle Grundrechenarten.

Das Lösen von Rechnungen über halbschriftliche bzw. schriftlich gestützte Kopfrechenstrategien sind sehr gute Anlässe, über Zahlen und Rechenoperationen zu kommunizieren und sie darzustellen.

Die Vorteile halbschriftlicher Lösungswege gegenüber den schriftlichen Verfahren im Unterricht der Grundschule liegen zum einen im geforderten Nachdenken über Zahlbeziehungen und Zahlzusammenhänge, zum anderen im Anwenden und Festigen allgemeiner mathematischer Kompetenzen wie Darstellen, Kommunizieren oder Argumentieren.

Ausgehend von aktuellen Forschungsergebnissen, wie ein Unterricht zu diesen Strategien erfolgreich und nachhaltig sein kann, werden im Heft praktische Unterrichtsideen zur anschaulichen Diskussion der halbschriftlichen Subtraktion, Multiplikation und Division vorgestellt.

Hier einige der Artikel im Heft:

  • Halbschriftliches Rechnen: Geht es sicher und geschickt?
    Wie Kinder einen flexiblen Einsatz von Rechenstrategien lernen können
  • Minus: Mach den Unterschied!
    Wegnehmende oder unterschiedsbestimmende Strategien bei Subtraktionsaufgaben bewusst auswählen
  • Vorteile suchen, Sicherheit finden!
    Unterrichtsanregungen für das halbschriftliche Multiplizieren
  • Der Austausch macht’s
    Anregungen zu einer materialgestützten Einführung der halbschriftlichen Division in kooperativen Lernsituationen
  • u.a.

Durch den Kauf des Heftes (15,- €) haben Sie die Möglichkeit, die Materialseiten (Arbeitsblätter und Lösungen) im HeftPlusWeb-Angebot zu nutzen.

Beim Verlag bestellen

Neuerscheinung: MATHE SICHER KÖNNEN – Sachrechnen

SachrechnenIn der Reihe „Mathe sicher können“ ist kürzlich ein neuer Band zum Themenschwerpunkt „Sachrechnen“ erschienen, den wir für die Förderarbeit mit SchülerInnen der 5.-8. Schulstufe wärmstens empfehlen.

Nach den beiden Bänden „Natürliche Zahlen“ und „Brüche, Prozente und Dezimalzahlen“ werden nun im dritten Band die Themen „Größen – Überschlagen – Textaufgaben – Diagramme – Proportionen – Prozentrechnen“ behandelt.

Jeder Teil besteht aus einem Buch für Schülerinnen und Schüler, den „Förderbausteinen zur Sicherung mathematischer Basiskompetenzen“ und einem Buch für Lehrerinnen und Lehrer, den „Handreichungen für ein Diagnose- und Förderkonzept zur Sicherung mathematischer Basiskompetenzen“.

Auch in der Sekundarstufe I jeder Schulform gibt es Schülerinnen und Schüler mit Schwierigkeiten in Mathematik. Mit den Förderheften dieser Reihe erhalten Lehrpersonen fundierte praktische Anregungen für Unterricht und Förderarbeit an die Hand, um allen und gerade den Lernschwächeren mathematische Einsichten zu ermöglichen.

Mit dem Diagnose- und Förderkonzept Mathe sicher können lassen sich Verstehensgrundlagen differenziert und kommunikationsfördernd erarbeiten. Jede Seite der Materialien ist mehrfach erprobt und bewährt.

Strukturierung der Diagnose- und Förderbausteine:

  • Die Bausteine fördern zentrale Basiskompetenzen, über die alle SchülerInnen verfügen sollten.
  • Die Inhalte werden in Kompetenzformulierungen (Ich kann…) für die Lernenden transparent angegeben.

Aufbau der Diagnose- und Förderbausteine:

  • Die Arbeit an jedem Baustein beginnt mit einer kurzen Standortbestimmung – diese findet sich als Kopiervorlage in den Handreichungen.
  • Die jeweils vier- bis siebenseitigen Fördermaterialien zu jedem Baustein sind in Fördereinheiten unterteilt, die zu den Aufgaben der Standortbestimmung passen. Damit kann eine inhaltlich fokussierte, diagnosegeleitete Förderung erfolgen.

Herausgeber sind Susanne Prediger, Christoph Selter, Stephan Hußmann und Marcus Nührenbörger. Hier gelangen Sie zur Titelübersicht des Cornelsen Verlages:

Titelübersicht: Mathe sicher können

Mehr ist mehr – Regelspiele zur Förderung mathematischer Kompetenzen

Empfehlung: Praxisband mit Spielanleitungen und Downloadmaterial

Mehr ist mehr cover

Frühe mathematische Förderung führt zu besserem mathematischem Können sowohl in der Vorschule wie in der Primarstufe. Dazu eignen sich Regelspiele für Kinder im Vorschulalter ganz besonders.

Den Kern dieses Praxisbandes bilden deshalb Spiele, die in vielen Kindergärten in Deutschland, der Schweiz und Österreich intensiv erprobt wurden. In einer breit angelegten Untersuchung konnte die Wirksamkeit solcher Regelspiele belegt werden.

Im Buch werden die Grundlagen zu Spiel und mathematischer Förderung prägnant dargestellt und 18 Regelspiele zur frühen mathematischen Förderung beschrieben.

  • ŸDie Spiele eignen sich für Gruppen von zwei bis fünf Kindern und ermöglichen in hohem Maße selbständiges Spielen und Lernen.
  • Im Downloadmaterial finden sich Kartensets und umfangreiche Vorlagen zur Herstellung der Spiele für den Einsatz im eigenen Kindergarten und in der Schule.

Der 2017 in 2. Auflage gedruckte Band ist von Bernhard Hauser, Elisabeth Rathgeb-Schnierer, Rita Stebler und Franziska Vogt herausgegeben. Er richtet sich an Erzieherinnen und Erzieher sowie an Lehrende im Anfangsunterricht der Grundschule, die mit Spielspaß mathematische Kompetenzen fördern möchten.

Zum Inhaltsverzeichnis