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Publikationen

Buchtipp: EINMALEINS verstehen, vernetzen, merken

Strategien gegen Lernschwierigkeiten

Buchcover

Das jüngste Buch von Michael Gaidoschik führt in das fachdidaktisch wohlbegründete Konzept der „ganzheitlichen“ Erarbeitung des kleinen Einmaleins ein.

Kinder lernen dabei nicht Malreihe für Malreihe auswendig, sondern automatisieren zunächst nur einige wenige, leicht zu merkende Kernaufgaben. Von diesen ausgehend, lernen sie das verständige rechnerische Ableiten aller anderen Aufgaben. Das Automatisieren des gesamten Einmaleins wird bewusst erst später, dann aber sehr gezielt betrieben.

Das ganzheitliche Vorgehen hilft insbesondere auch Kindern mit sogenannter „Rechenschwäche“, die mit dem traditionellen „Reihenlernen“ oft dauerhaft scheitern. Es stellt aber hohe Anforderung an die Lehrperson. Deshalb bietet der Band das nötige didaktische Hintergrundwissen, konkrete Leitfäden für die Erarbeitung und das Üben, zahlreiche Unterrichtsmaterialien und Kopiervorlagen für eine Lernkartei, die auch zum Download zur Verfügung stehen. Der Band richtet sich insbesondere an jene Grundschullehrkräfte, die in ihrer Ausbildung wenig auf den ganzheitlichen Zugang zum Einmaleins vorbereitet wurden. Darüber hinaus ist er auch hilfreich für Eltern und Förderkräfte, die Kinder beim Einmaleinslernen unterstützen wollen.

Das Buch kann direkt beim Friedrich-Verlag (Klett-Kallmeyer) bestellt werden. Die Kopiervorlagen sind dann mittels Code (im Buch) als Download beziehbar.

HANDBUCH: Rechenschwäche vorbeugen – Erstes Schuljahr

Das Handbuch „Rechenschwäche vorbeugen – 1. Schuljahr: Vom Zählen zum Rechnen“ von Michael Gaidoschik bietet auf 192 reich illustrierten Seiten detaillierte Anregungen für einen „präventiven“ Mathematikunterricht im ersten Schuljahr: „Rechenschwächen“ durch geeignete Maßnahmen in der Klasse erst gar nicht aufkommen zu lassen, ist das vordringliche Ziel.

Die vorgeschlagenen Erarbeitungsschritte und Übungsformen eignen sich bei differenzierter Anwendung freilich in gleicher Weise für die gezielte Förderung von Kindern höherer Klassenstufen, die als „rechenschwache“ oft massive Defizite aus dem Stoffbereich des ersten Schuljahres mitschleppen.

Achtung:
Das Buch erscheint in Deutschland beim Persen-Verlag als inhaltlich identische Lizenzausgabe unter dem Titel „Rechenschwäche verstehen – Kinder gezielt fördern“.  Die Änderung des Titels wie auch des Umschlags erfolgten ohne Einwilligung des Autors!

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STUDIE: Wie Kinder rechnen lernen – oder auch nicht

Erste, umfassende Studie über die Entwicklung von Rechenstrategien bei österreichischen ErstklässlerInnen macht massiven Handlungsbedarf im Schulsystem deutlich

neu-8Michael Gaidoschik hat für seine Dissertation „Die Entwicklung kindlicher Lösungsstrategien zu den additiven Grundaufgaben im Laufe des ersten Schuljahres“ 139 durch Zufallsauswahl bestimmte niederösterreichische Kinder zu Beginn, Mitte und am Ende ihres ersten Schuljahres zu ihren Rechenstrategien im Zahlenraum bis 10 und 20 befragt. Zusätzlich wurde der Mathematik-Unterricht analysiert, den diese Kinder in ihrem ersten Schuljahr erfahren haben.

Diese erste, umfassende Studie über die Entwicklung von Rechenstrategien bei österreichischen ErstklässlerInnen macht massiven Handlungsbedarf im Schulsystem deutlich. Die wichtigsten Ergebnisse der Dissertation können Sie hier nachlesen.

„Wie Kinder rechnen lernen – oder auch nicht“ ist die gekürzte (und noch immer 540 Seiten dicke) Buchfassung der Dissertation von Michael Gaidoschik. Das Buch ist im Peter Lang Verlag erschienen und kann über das Verzeichnis lieferbarer Titel bestellt werden.

Eine Rezension des Buches, verfasst von Dr. Friedrich Steeg, Rechenschwächeinstitut Volxheim (D), können Sie hier lesen.

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Lese-Empfehlung: Automatisieren von Beziehungswissen

FullSizeRenderIn der aktuellen Grundschulzeitschrift mit dem Themenschwerpunkt „Flexibles Rechnen“ findet sich ein Beitrag zur Automatisation des Einspluseins von Michael Gaidoschik.

Wir können Kinder unterstützen, das Einspluseins im Langzeitgedächtnis zu speichern, um ihnen das Lösen von komplexeren Aufgaben mit zwei- und mehrstelligen Zahlen zu erleichtern: die Ausführungen sind eine Werbung fürs Automatisieren und dessen sorgfältige didaktische Einbettung.

Sie können das Heft 280 „Flexibles Rechnen“ direkt beim Friedrich Verlag bestellen

Schwach in Rechnen – Dyskalkulie?

Über die besonderen Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens

Betrachtungen von Hans-Dieter Gerster

Hans-Dieter Gerster, bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 Professor für Mathematik und deren Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg/Breisgau, nach wie vor aktiv in der Weiterbildung von LehrerInnen, ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Autoren auf dem Gebiet mathematischer Lernschwierigkeiten.

Hier finden Sie den vollständigen Artikel:

Schwach in Rechnen – Dyskalkulie?

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