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Archives Eva Lassnitzer

EIN JUBILÄUM: 20 JAHRE RECHENINSTITUT

Das Recheninstitut feiert sein 20 jähriges Bestehen, das ist für uns ein guter Grund, eine Zwischenbilanz zu ziehen.

logo_recheninstitutIm April 1995 haben wir unsere Arbeit in Wien aufgenommen. Mit Freude und Zufriedenheit blicken wir jetzt auf 20 Jahre erfolgreicher und erfüllender Tätigkeit zurück. Mit leisem Stolz erfüllt uns aber auch, dass wir in dieser Zeit einiges bewegen konnten, denn in Österreich hat sich das öffentliche Bewusstsein und die Stellung von Schule und Schulpolitik zu mathematischen Lernstörungen nicht zuletzt durch unsere Publikationen, Vorträge und die Öffentlichkeitesarbeit deutlich weiterentwickelt.

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Aktuelle Studie: Vom Zählen zum Rechnen

Eine Studie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und PH Kärnten zeigt eindrucksvolle Effekte von Fortbildungsmaßnahmen zur Gestaltung des Mathematikunterrichts

Univ.Prof. Mag. Dr. Michael Gaidoschik

professors at faculty of science of education and communication in BrixenKinder können meist schon rechnen, bevor sie in die Schule kommen. Sie kennen vielleicht noch nicht alle Ziffern, auch mit dem Plus- und Minuszeichen sind sie vielleicht noch nicht vertraut. Wenn man aber Aufgaben wie 3+4 oder 7-5 in Geschichten verpackt – „Du hast drei Zuckerl und bekommst vier dazu“ -, sind sie für die meisten Kinder schon im letzten Kindergartenjahr lösbar (vgl. Benz u.a. 2015, S. 145 f.). Die Lösung erfolgt dann in der Regel durch zählendes Rechnen: Das Kind zählt etwa mit „eins, zwei, drei“ zunächst drei Finger der einen Hand ab. Dann mit „eins, zwei, drei, vier“ vier Finger der anderen Hand. Und dann führt es mit „eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben“ alle ausgestreckten Finger zur Nasenspitze und weiß das Ergebnis.

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Üben in den Sommerferien

Sieben Empfehlungen und eine dringende Warnung für Eltern „rechenschwacher“ Kinder und Jugendlicher

Die Empfehlungen in Kurzform:

subjektiv-141. Völlige Erholung für das Kind zumindest in den ersten drei, vier Wochen der Sommerferien!

2. Machen Sie sich vor dem Üben ein genaues Bild davon,  wo Ihr Kind momentan steht!

3. Lassen Sie sich von Fachliteratur beraten: Rechnen mag Ihnen  leicht erscheinen – beim Rechnen-Lernen zu helfen, ist es nicht!

4. Üben unter Stress ist kontraproduktiv! Bevor Sie mit Ihrem Kind üben, üben Sie sich in Geduld und Gelassenheit!

5. Wenn geübt wird, dann regelmäßig, aber in kurzen Einheiten!

6. Schließen Sie mit Ihrem Kind zu Ferienbeginn einen „Vertrag“ ab darüber, wann und wie geübt wird!

7. Freuen Sie sich mit Ihrem Kind über (noch so kleine) Erfolge beim Üben und bemühen Sie sich darum, dass Ferien – bei allem Üben – doch Ferien bleiben.

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Seminar: 1. Schuljahr

Renate Höglinger-Lentsch

Titel: Rechenschwäche: das Wichtigste zur Vorbeugung im 1. Schuljahr – Vom Zählen zum Rechnen

Termin: 29.3.2017

Ort: Pädagogische Hochschule Wien, Grenzackerstraße 18 (Ettenreichgasse 45a)

Referentin:Renate Höglinger-Lentsch, Das Recheninstitut zur Förderung mathematischen Denkens

ACHTUNG: Eine Teilnahme ist ausschließlich nach bestätigter (!) Anmeldung möglich!

Inhalte:
• Basiswissen über Rechenschwäche, Dyskalkulie, Rechenstörungen
(Definition, Diagnose, Häufigkeit, Ursachen)
• Möglichkeiten der Vermeidung von ‚Rechenschwäche‘ durch zeitgemäßen Mathematikunterricht; aktuelle fachdidaktische Überlegungen
• ‚hartnäckig zählendes Rechnen‘: ein Hauptmerkmal sogenannter ‚Rechenschwächen‘
zur Erarbeitung von nicht-zählenden Rechenstrategien im ersten Schuljahr
• Anregungen für die Förderarbeit mit ‚zählenden Rechner/inne/n‘

Seminar: 2. Schuljahr

Titel: Rechenschwächen vermeiden – 2. Schuljahr: Vom Zehner-Verständnis zum kleinen Einmaleins

Termin: 19.4.2017

Ort: Pädagogische Hochschule Wien, Grenzackerstraße 18 (Ettenreichgasse 45a)

Referentin:Renate Höglinger-Lentsch, Das Recheninstitut zur Förderung mathematischen Denkens

ACHTUNG: Eine Teilnahme ist ausschließlich nach bestätigter (!) Anmeldung möglich!

Inhalte:

Zehner und Einer:

  • Mögliche Fehlvorstellungen und ihre Ursachen
  • Aufbau von Grundverständnis des Stellenwertsystems
  • Rechnen mit Zehnern und Einern
  • Die Zehnerüberschreitung

Das kleine Einmaleins:

  • Typische Störungsbilder
  • Neuropsychologische Erkenntnisse
  • Fachdidaktische Erkenntnisse
  • Anregungen für vorbeugenden Unterricht und für Fördermaßnahmen